Abschlusskonferenz „Lebenschancen im Quartier“ am 19. Juni 2018

Das Projekt „Lebenschancen im Quartier“ hat in den vergangenen zwei Jahren die Alltagsgestaltung in den Remscheider Stadtteilen Rosenhügel und Hasenberg untersucht. Es bettet sich in die Forschung zum Zusammenleben in Remscheid ein (MOSAIK) und trägt schwerpunktmäßig dazu bei, die Rolle der durch das Quartier vermittelten Chancen für Personen in unterschiedlichen Lebenslagen zu verstehen. Die Lebenschancen im Quartier sind ein Schlüssel zur Teilhabe und zur selbst bestimmten Gestaltung des eigenen Lebens. Wir haben sie aus der Perspektive unterschiedlicher Bewohnerinnen und Bewohner betrachtet und dabei festgestellt, dass sich die Chancen, die der Stadtteil für das eigene Leben bietet, je nach Lebensphase und sozialen Merkmalen zum Teil stark unterscheiden. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass Quartiers-entwicklung differenziert auf unterschiedliche Bedürfnisse reagieren sollte.

In der Abschlusskonferenz des Teilprojektes „Lebenschancen im Quartier“ werden wir unsere Ergebnisse aus den beiden Stadtteilen Hasenberg und Rosenhügel präsentieren, die beiden Stadtteile miteinander vergleichen und die Schlussfolgerungen aus unseren Ergebnissen diskutieren. Darüber hinaus wird die Weiterarbeit im Projekt MOSAIK auf Basis der bisherigen Erkenntnisse aus dem Projekt „Lebenschancen im Quartier“ dargestellt.
Wir freuen uns auf Ihr Interesse an unseren Ergebnissen und würden gern mit Ihnen diskutieren! Die Veranstaltung findet am 19.06.2018 von 18:00 bis 19:30 Uhr im Vaßbendersaal, Ambrosius-Vaßbender-Platz 1, statt. Im Anschluss an die Präsentation und Diskussion der Ergebnisse laden wir Sie herzlich zu einem Empfang im MOSAIK-Projektbüro am Markt 13 ein.

Das Forschungsprojekt „Lebenschancen im Quartier – ein Ressourcenansatz zur Erforschung der Bedeutung des Wohnumfelds für die Lebenschancen der Bewohner*innen“ wird gefördert vom Forschungsinstitut für Gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW) des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen (2016-2018).